die 4 (Garten-)Jahreszeiten

Da der Garten das ganze Jahr über lebt, wissen immer noch nicht alle Hobbygärtner. Ein Gartenjahr besteht nicht nur aus Frühjahr und Sommer, sondern auch der Herbst und der Winter bieten vielerlei Möglichkeiten, damit der Garten auch in der kälteren Jahreszeit Freude und Entspannung bereiten kann.

Die tristen Wintermonate vergehen meist sehr langsam. Im Garten selbst ist nicht wirklich viel zu tun, abgesehen davon, dass man vielleicht immergrüne Gehölze regelmäßig vom Schnee befreit, damit diese nicht durch die schwere Last Schaden nehmen. Im Winter beschäftigen sich die meisten mit der Planung für das kommende Gartenjahr. Sämereien werden gesucht, Kataloge werden durchgestöbert. Man findet immer wieder etwas Neues, was man im eigenen Garten gerne haben möchte. Im Januar beginnt bereits die Zeit, wo man einige Pflanzen bereits auf der warmen Fensterbank vorziehen kann. Auch die ersten Blüten schauen schon, mit etwas Glück aus dem Boden und versüßen die grauen Tage.

Wenn dann langsam der Frühling Einzug hält, freut man sich über die bunte Pracht der Krokusse, Tulpen, Veilchen und andere Frühlingsblüher. Jetzt beginnt auch die Zeit, wo man sich vermehrt im Garten aufhält. Erfrorene Pflanzenreste müssen abgeschnitten, Beete müssen vom Winterschutz freigemacht werden. So, wie die Tage wärmer werden und das Jahr sich dem Sommer nähert, zeigt sich der Garten langsam aber sicher in seiner vollen Blütenpracht. Sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, können auch die mediterranen Kübelpflanzen nach Draußen, auf die Terrasse oder auf den Balkon. Wer jetzt durch die Straßen geht, kann sehen, dass überall gearbeitet wird.

Das Unkraut kennt keine Gnade, und muss regelmäßig entfernt werden. Nur so bleibt ein Garten ansehnlich und schön. Im Sommer, wenn alles blüht, bekommt man häufig Besuch von den Hummeln, Bienen und Schmetterlingen. Deshalb ist es ratsam, nektarreiche Pflanzen in die Beete zu pflanzen. Leider hat man auch mit Blattläusen und anderen Schädlingen zu tun, gerade im Sommer. Hier helfen oft schon selbst hergestellte Mittel, wie Schmierseifenlösung.

Wer nicht selbst panschen möchte, kann auf Neem-Produkte aus dem Handel zurückgreifen. Der Herbst zeigt sich im Garten nicht nur in den schönsten Farben, die uns die Natur geben kann. Jetzt heißt es wieder fest zuzupacken. Blumenzwiebeln für den kommenden Frühling werden gesetzt, Stauden und Gehölze gepflanzt, nebenbei wird der Garten wieder auf den Winter vorbereitet. Und alles geht so seinen gewohnten Gang. Jahr für Jahr.

Es spricht natürlich nichts dagegen, sich ab und an mal etwas Schönes zu gönnen. In jedem Fall ist es nach Ansicht zahlreicher Hobby-Botaniker angebracht, so kurz vor der Sommerzeit ein komfortables Holzhaus für den eigenen, kleinen Garten zu erwerben. Da freuen sich nicht nur die Gartenzwerge, wenn das neue Häuschen alle Blicke auf sich zieht. Da steht auch der nächsten Gartenparty nichts mehr im Wege.

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