Krankheiten von Gartenpflanzen

Nur gesunde Pflanzen gedeihen auch so, dass ihr Anblick uns in eine völlig andere Welt versetzt. Natürlich gibt es Pflanzen, die eher anfällig gegenüber bestimmte Krankheiten sind, andere sind etwas resistenter. Manchmal liegt das Problem eher daran, dass die Pflanzen einfach zu dicht gepflanzt werden. Einige Krankheiten entstehen dadurch, dass die Pflanzen (Blätter, Blüten, Wurzelbereich) nicht ausreichend Luft bekommen.

Bei feuchter Witterung können sich Pilze ansiedeln, die dann die Pflanze schwächen. Einigen Krankheiten kann man also auch gezielt vorbeugen. Sind diese jedoch bereits sichtbar, können häufig nur noch Chemische Mittel helfen, wobei auch hier, genau so, wie bei der Schädlingsbekämpfung, Hausmittel, bzw. biologisch abbaubare Mittel helfen können.

Die häufigste Krankheit, die unsere schönen Schätze befällt ist zweifellos der Echte Mehltau. Beim Giessen sollte man darauf achten, dass man die Pflanzen nicht von Oben gießt, sondern nur den Wurzelbereich mit Wasser versorgt. Vorbeugend kann wirken, wenn man auf den richtigen Pflanzabstand achtet. Bei regenreichem Wetter kann man natürlich nicht vermeiden, dass die Pflanzen von oben nass werden. Gegen die Witterung gibt es schließlich keine Mittel.

Sind Pflanzen von echtem Mehltau befallen, hilft ein einfaches Hausmittel, der Krankheit zur Leibe zu rücken. Wasser 1:1 mit Milch mischen und die Pflanze mit diesem Gemisch tropfnass besprühen. Die Anwendung muss alle paar Tage drei- bis viermal wiederholt werden. Es eignet sich nur Frischmilch mit einem Fettgehalt von 3,6% Fett. Haltbarmilch, oder fettarme Milch bringt hier keine Besserung. Gerade Rosen sind anfällig für Krankheiten. Deshalb immer darauf achten (nicht nur bei Rosen, auch bei anderen Pflanzen), dass abgestorbene Pflanzenteile immer abgeschnitten und entsorgt werden. Abgefallenes Laub wenn liegen bleibt, bietet den Pilzsporen guten Nährboden. Eine Pilzerkrankung der Pflanze ist somit vorprogrammiert. Biologisch abbaubare Produkte schützen die Umwelt und sind für Nützlinge, Kinder, Haus- und andere Kleintiere nicht schädlich.

Manche Krankheiten sind stark ansteckend. Handelt es sich bei der Krankheit um eine solche, ist es unbedingt notwendig, dass man die befallenen Pflanzenteile entfernt und restlos entsorgt. Kranke Pflanzenteile niemals in den Kompost werfen. Viele Erreger überleben die Verrottungswärme und können so bei der Ausbringung vom Kompost an die andere Pflanzen verteilt werden. Die Folgen wären fatal.

Selbstverständlich ist es empfehlenswert schon zu Beginn auf die Gesundheit der Pflanzen zu achten. Im Internet kann man so einige Tipps dazu finden. Es soll bei bestimmten Pflanzen sogar einen positiven Effekt haben wenn man Neodym-Magnete in die Erde steckt. Allerdings wurde dies wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen.

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